Auch der Denkmalverein Hamburg ist auf die Likörfabrik aufmerksam geworden und widmet ihr einen ganzen Artikel auf ihrer Homepage. Dort erfahrt ihr zum Beispiel, wie es dazu kommen konnte, dass die Häuser in einen solch unhaltbaren Zustand gebracht wurden:
Um 1985 wurde die Produktion eingestellt, und die Gebäude sollten für einen symbolischen Preis verkauft und im Gegenzug vom Schwamm befreit und saniert werden. Dieser Kaufvertrag wurde jedoch rechtlich angefochten und das Gebäude an den Harburger Bauunternehmer Arne Weber von HC Hagemann verkauft, der ebenfalls ankündigte, das Denkmal sanieren zu wollen. Seitdem steht die ehemalige Fabrik jedoch leer und verfällt.
Wer mehr über die Geschichte aus einer denkmaltechnischen Perspektive erfahren möchte, findet den Artikel hier.